Beiträge für die Wohlfühltipps

Radon

Ein unterschätztes und oft nicht bekanntes Problem für die Gesundheit bei der Nutzung eines Gebäudes ist der Innenraumschadstoff Radon. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Radon weltweit die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs (nach dem Rauchen).

Wo kommt Radon vor?

Es kommt in jedem Untergrund (Boden, Gestein) vor und gelangt über diesen in Gebäude (Risse in Fundamentplatte, nicht dicht ausgeführte Fundierung, undichte Leitungsdurchführungen, …). Dort sammelt es sich in der Raumluft an.
Es ist auch zu beachten, dass Baumaterialien Radon abgeben können (z.B.: Schlackeschüttungen in alten Bestandsgebäuden).

Im Freien ist Radon gesundheitlich unbedenklich, da es sich schnell verflüchtigt. Aufkonzentriert in Räumen besteht Gesundheitsgefahr, da Radon und dessen Folgeprodukte über die Atmung in den Körper gelangen. Das Edelgas wird zwar wieder ausgeatmet, die radioaktiven Zerfallsprodukte werden in den Atemwegen abgelagert.

Radon - Eintritt ins Wohnhaus
Wie/Wo kommt der Innenraumschadstoff ins Gebäude
  • Konvektion (Strömungstransport) von Bodenluft durch erdberührte Bauteile
  • Diffusion (Ausgleich von Konzentrationsunterschieden) von Bodenluft durch erdberührte Bauteile
  • Exhalation (ausströmen, ausdampfen) aus den Baumaterialien im Gebäude
  • Exhalation (ausströmen, ausdampfen) aus radonhältigem Wasser

Als erste Einschätzung eines Radongefährdungspotentials des Grundstücks dient die Radonkarte Österreichs (https://geogis.ages.at/GEOGIS_RADON.html)

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Laut dieser Ortzuordnung sind gemäß der gültigen Normen und Richtlinien für Neubauten und Sanierungen die entsprechenden Maßnahmen definiert. Dabei wird in 3 Kategorien unterschieden:

  • Kein Radonvorsorgegebiet, kein Radonschutzgebiet
  • Radonvorsorgegebiet, kein Radonschutzgebiet
  • Radonvorsorgegebiet und Radonschutzgebiet

Der Radonschutz ist im Neubau mit entsprechender Bauweise grundsätzlich technisch ohne Mehrkosten zu lösen. Bei Sanierungen (bei vorhandenem Gefährdungspotential) sind entsprechende technische Maßnahmen mit geringem/einfachen Aufwand ausführbar.

Wie wird Radon entfernt bzw. saniert
  • Lüften durch den Nutzer
  • Lüftungsanlagen
  • Absaugung unter Keller aus dem Untergrund (Druckunterschied)
Wie wird Radoneintritt verhindert
  • Abdichten bzw. dichte Ausführung der erdberührten Bauteile
  • Dichte Ausführung der Durchdringungen (Leitungsführungen)

Wir unterstützen sie gerne bei der Planung Ihres Neubaus bzw. bei einer notwendigen Sanierung auf Grund erhöhtem Radonaufkommens. Kontaktieren Sie uns für ein ausführliches Erstgespräch unter +43 02764 20 4 20 oder schreiben Sie uns ein E-Mail office@ztkuk.at.

Radon Grenzwerte

In Österreich gibt es keine gesetzliche Regelung hinsichtlich der Radonkonzentration in Wohnungen und somit keine Grenzwerte die eingehalten werden müssen. Die österreichische Strahlenschutzkommission empfiehlt jedoch folgende Richtwerte für die Radonkonzentration in Innenräumen:

  • In bestehenden Gebäuden soll der Jahresmittelwert weniger als 400 Bq/m³ betragen
  • In Neubauten sollte der Jahresmittelwert kleiner als 200 Bq/m³ sein

Die OIB Richtline 3 (2019) definiert 300 Bq/m³ für den Neubau. Messwerte der Außenluft in Österreich < 10 Bq/m³.

Der Standard der Baubiologischen Messtechnik (SBM-2015) des Institut für Baubiologie + Nachhaltigkeit IBN definiert folgende Richtwerte (Baubiologische Richtwerte sind Vorsorgewerte):

Radon Richtwerte
Auszug: A Felder, Wellen Strahlung; 6 Radioaktivität
Begriffserklärungen
Radon

Es ist ein radioaktives, farb- und geruchloses Edelgas, das in den Formen Radon-222, Radon-220 sowie Radon-219 vorkommt. Radon-222 entsteht durch natürliche Kernwandlungen aus Uran (welches in fast allen Böden vorkommt) über seine Zerfallsprodukte wie Radium-226. Das Edelgas selbst zerfällt in sogenannte Tochternuklide.

Um die Zerfälle größenmäßig zu definieren wurde der Begriff der Aktivität eingeführt. Die Einheit ist das Bequerel (Bq). 1 Bq bedeutet ein Zerfall pro Sekunden. Die Zeit, in der sich die Aktivität eines radioaktiven Stoffes halbiert, heißt Halbwertszeit. Sie beträgt beim Edelgas Radon ca. 3,8 Tage. Wenn ein Zerfall stattfindet so wird Strahlung (Alpha, Beta und/oder Gamma) frei. Radon und die meisten Tochternuklide sind Alpha-Strahler (geringe Reichweite, können aber am Körper großen Schaden bewirken). Aufnahme von Alpha-Strahlern in der Lunge können zu einer Schädigung der Bronchien führen.

Untergrund

Neben der Zusammensetzung des Untergrundes (Radium- und Urangehalt) sind va. die Korngröße und Durchlässigkeit ein Faktor des Gefährdungspotentials.

  • Erhöhtes Gefährdungspotential (große Korngröße, hohe Durchlässigkeit): Anschüttungen, Schuttkegel, verwitterter Granit, Karst- und Schotterböden bzw. bei Hanglage
  • Geringes Gefährdungspotential (kleine Korngröße, geringe Durchlässigkeit): dichte / kompakte bzw. lehmhaltige Böden
Gesetzte, Normen, Richtlinien

Richtlinie 2013/59 Euratom zur Festlegung grundlegender Sicherheitsnormen für den Schutz vor den Gefahren einer Exposition gegenüber ionisierender Strahlung
Strahlenschutzgesetz 2020 (StrSchG 2020): Bundesgesetz über Maßnahmen zum Schutz vor Gefahren durch ionisierende Strahlung
Radonschutzverordnung (RnV 2020): Verordnung der Bundesministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie über Maßnahmen zum Schutz von Personen vor Gefahren durch Radon
OIB Richtlinie 3 (2019): Hygiene, Gesundheit und Umweltschutz; Pkt. 8.2

ÖNORM S 5200: 2009-04-01; Radioaktivität in Baumaterialien
ÖNORM S 5280-1: 2017 02 15; Radon – Teil 1: Messtechnische Aufgabenstellungen und Beurteilung
ÖNORM S 5280-2: 2017 10 15; Radon – Teil 2: Bautechnische Vorsorgemaßnahmen bei Gebäuden
ÖNORM S 5280-3: 2005 06 01; Radon – Teil 3: Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden

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Wasser

Ein entsprechend aufbereitetes Wasser unterstützt nicht nur den Kreislauf des Menschen, sondern auch die Leitungen (Trinkwasserleitungen bzw. Heizungsleitungen) und Armaturen. Langfristig verringert es dadurch auch den Instandsetzungsaufwand für Körper (Gesundheit) und Material (Abnutzung).

Warum ist Wasser so besonders?

  • In seiner ursprünglichsten Form (Quellwasser) ist es ein Lebenselixier, reich an Protonen und Elektronen und trägt die Lichtenergie der Sonne in sich.
  • Es ist ein Transportmedium und Lösungsmittel für die Stoffe, die es zu transportieren gilt. Zellen können wasserlösliche Stoffe nur in gelöstem Zustand verwerten.
  • Es hat eine äußerst positive Wirkung auf unseren Körper und unseren Energiehaushalt. Es ist entschlackend, entgiftungsfördernd, reinigend, vitalisierend, kreislaufstabilisierend und unterstützt die Zellneubildung, Zellatmung und Zellregeneration.

Jedes Wasser ist anders, keines ist gleich. Es gibt nicht nur Informationen ab, sondern nimmt auch Informationen – wie z.B.: chemische und technische Belastungen – auf und gibt diese an den ökologischen Kreislauf (Mensch – Umwelt) wieder ab.

Bis das Wasser zu uns in unseren Lebensraum (in unser Haus) kommt, ist die Ursprungsqualität des Quellwassers nicht mehr gegeben. Durch den Transport in den Leitungen geht der Energiewert verloren. Das notwendige Wasser kann im Körper bei der Verstoffwechslung zur Belastung werden. Wenn das Wasser mit Zucker, Farbstoffen, Aromastoffen, Kohlensäure usw. versetzt ist, dann haben die Wassermoleküle keinen Platz mehr für den Transport von Nährstoffen und Schlacken.

Die Tatsache, dass Wasser Informationen speichern und übertragen kann, gibt der Bedeutung des Wassers eine ganz neue Dimension.
Um ihm wieder seine Ursprungsqualitäten zurückzugeben ist es notwendig dieses mit entsprechenden Informationen zu versehen bzw. die negativen gespeicherten (auf dem Transportweg aufgenommenen) Frequenzen zu neutralisieren.

Wir haben die Möglichkeiten durch geeignete technische Maßnahmen den negativen, belastenden Informationen entgegenzuwirken und positive, der Ursprungqualität des Quellwassers entsprechende, Frequenzen dem Wasser zurückzugeben. Es wird damit wieder zum Lebenselixier.

Gerne beraten und unterstützen wir Sie für bestes Wasser aus Ihrem Wasserhahn. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Wasserkonzept für Ihr Zuhause. Kontaktieren Sie uns unter +43 02764 20 4 20 oder schreiben Sie uns ein E-Mail office@ztkuk.at. Wir freuen uns auf ein unverbindliches Erstgespräch.  

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Beleuchtung

Zusätzlich zur natürlichen Belichtung durch Fenster und Fassaden, ist die Beleuchtung der Räume und Außenflächen schon früh in die Planung miteinzubeziehen. Eine stimmungsvolle Beleuchtung der Räume erhöht den Wohlfühlfaktor. Die „richtige“ Beleuchtung (mit Belichtung) hat Einfluss auf die Gesundheit der Bewohner*innen.
Diese beiden Faktoren – Wohlfühlen + Gesundheit – ist mindestens der gleiche Stellenwert einzuräumen wie die Energieeffizienz (Stichwort LED).

gezielte Planung bei der Beleuchtung

Stimmungsvolle Beleuchtung ist persönliches Wohlbefinden. Durch gezielte Planung von direkter, indirekter und dimmbarer Beleuchtung bzw. unterschiedlicher Farben, abgestimmt auf Wandfarben, Einrichtung und persönlichem Empfinden entsteht persönliches Wohlbefinden. Der gesundheitliche Aspekt der Beleuchtung ist auf den menschlichen Tag-Nacht-Rhythmus und die entsprechende Förderung dieses zu beziehen und soll nicht gestört werden.

Ein zu hoher Blauanteil (ggf. auch bei „warmen“ LED´s) wirkt biologisch anregend und unterdrückt die Melatoninproduktion, welche für die Schlafqualität entscheidend ist. Dementsprechend stellt der Blauanteil im Licht einen Wohlfühlfaktor dar.
Die Beleuchtung hat dadurch eine Wohlfühlwirkung (Temperatur, Farbwiedergabe) sowie eine gesundheitliche Wirkung (Farbtemperatur) auf den Nutzer/die Nutzerin und darf nicht nur auf Grund von Energieeffizienz oder Kaufpreis geplant bzw. gekauft werden.

Entscheidend für die angeführten Wohlfühl- und Gesundheitsaspekte sind das Lichtspektrum, die Farbtemperatur und die Farbwiedergabe des Leuchtmittels! Dabei sind aber immer alle 3 Faktoren zu berücksichtigen und nicht wie häufig angewandt nur die Farbtemperatur.

Lichtspektrum, Farbtemperatur und Farbwiedergabe - Was steckt dahinter?

Lichtspektrum

Die Wellenlänge des sichtbaren Lichtes (Licht ist Teil der elektromagnetischen Strahlung) liegt zwischen 380 nm (Nanometer) und 780 nm. Je kürzer die Wellenlänge (höher die Frequenz) umso höher ist die Energie (Photonenenergie) -> blaues Licht hat mehr (Photonen) Energie als rotes Licht.

Ziel bei der Auswahl von Leuchtmittel muss sein, ein Spektrum ohne Spitzen und vor allem ohne hohem Blauanteil (Einfluss auf Melatoninhaushalt – Schlafqualität).

Farbtemperatur

Je höher die Farbtemperatur, desto kühler und bläulicher/weißer wirkt das Licht
Je niedriger die Farbtemperatur, desto wärmer und gelblicher/rötlicher wirkt das Licht

Die Farbtemperatur wird in Kelvin (K) angegeben (bezieht sich auf den Ton eines weißen Lichts auf die Lichtquelle) und ist auf allen Verpackungen bzw. auf den Leuchtmitteln ausgewiesen. Bei LED´s wird zwischen warm (niedrige Kelvin-Werte) und kalt (höhe Kelvin-Werte) unterschieden.

Warmweiß
2.700 - 3.300 K
Kaltweiß
3.300 - 5.300 K
Tageslicht weiß
> 5.300 K
Entspannung: Wohnzimmer, Schlafzi, KiZi
Konzentration: Schreibtisch, Büroräume
hohe Konzentration: Krankenhaus
Farbwiedergabe

Der Farbwiedergabeindex (Ra-Index, bzw. CRI) ist die Eigenschaft des Leuchtmittels, wie natürlich die Farben angestrahlter Objekte wirken. Wobei ein Ra-Index von 100 die naturgetreue Farbwiedergabe beschreibt. Bei einem niedrigen Ra-Index sind die Farben stumpfer bzw. wie mit einem Grauschleier versehen. Je höher der Ra-Index, desto klarer, unterscheidbarer werden die Farben.

Eine möglichst hohe Farbwiedergabe in den Räumen ist wichtig für das Wohlbefinden. Eine geringe Farbwiedergabe bewirkt Unwohlsein, da zB die Wandfarben anders erscheinen oder die Kleidung nicht richtig erscheint.

Ra-Index
100
Ra-Index
> 90
Ra-Index
>= 80
Ra-Index
< 80
Ra-Index
>= 65
Sonnenlicht (einzige Lichtquelle)
sehr gute Farbwiedergabe
gute Farbwiedergabe
für Wohnräume nicht zugelassene Leuchtmittel
Leuchtmittel für Industrie und Außenbereich

Nach DIN 6169 werden zur Ermittlung des Farbwiedergabeindex 14 Testfarben definiert. Dabei wird aus den ersten 8 Indices (R1 bis R8 – Primärreferenzfarben) ein arithmetisches Mittel gebildet (= Ra-Index).

Dementsprechend kann trotz hoher Farbwiedergabe ein geringer Anteil von gesättigtem Rot (R9) vorliegen (da in der Berechnung nicht berücksichtigt). Der geringere Rotanteil des Leuchtmittels stellt jedoch eine geringere Qualität für die Gesundheit/das Wohlbefinden des Menschen dar.

Eine hohe Farbwiedergabe ist bei Sicherheitsbeleuchtungen wichtig (eindeutige Sichtbarkeit). Bei Ärzten, Architekten, Grafikern spielt eine hohe Farbwiedergabe – hohe Farbtreue – eine wichtige Rolle. Im Supermarkt oder in Modegeschäften werden die gewünschten Produkte mit hoher Farbwiedergabe entsprechend in Szene gesetzt.

Hinweise:

Hohe Farbtemperatur wirkt kühl (blau), niedrige Farbtemperatur wirkt warm (gelblich, rot) und angenehm! LED´s mit höherem Ra-Index, höherer Farbwiedergabe, höherer Qualität verbrauchen mehr Strom!

Wir beraten Sie gerne in Sachen Wohlfühlplanung und Lebensraumberatung.
Rufen Sie uns an unter +43 02764 20 4 20 oder schreiben Sie uns ein E-Mail office@ztkuk.at. Wir freuen uns auf ein unverbindliches Erstgespräch. 

Wir bieten Ihnen eine Wohlfühlplanung aus einer Hand.

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